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Besser lesen lernen

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Leseförderung

Lesen und Schreiben sind wichtige Grundlagen für gute Bildung und eine gute Stellung in unserer Gesellschaft. Spaß am Lesen wiederum ist der Schlüssel zum Lesenlernen. Kinder sollten am besten mit Büchern und Geschichten aufwachsen. Das beginnt nicht erst in der Schule, sondern natürlich schon zuhause – und sollte dort auch vorgelebt werden.

 

So unterstützen Sie Ihr Kind beim Lesen lernen – 7 Tipps:

  1. Schon Einjährigen vorlesen: Meist beginnen Kinder mit etwa 12 Monaten zu sprechen. Schon jetzt ist ein guter Zeitpunkt, mit dem gemeinsamen Lesen von Bilderbüchern zu beginnen. Denn Vorlesen unterstützt den Spracherwerb und fördert die Fantasie. Außerdem können sich Kinder und Eltern beim Ansehen von Bilderbüchern über ein gemeinsames Thema austauschen und so Kommunikation üben. Lange kann sich ein so kleines Kind natürlich noch nicht konzentrieren. Verliert es schnell die Lust, ist das ganz normal. Doch Bücher werden so zu Alltagsgegenständen, und das ist wichtig.
  2. Neugier von Dreijährigen unterstützen: Kinder verstehen viele Dinge aus ihrem Alltag noch nicht. Bücher helfen, die komplizierte Umwelt zu erklären. Auch längere Geschichten oder Sachbücher sind nun interessant. Dabei sind Bilderbücher ein gutes Mittel, um das Lesenlernen zu erleichtern. Ein Text ohne Bilder wirkt schnell abschreckend. Zwischenfragen oder Kommentare des Kindes müssen ausdrücklich erlaubt und erwünscht sein. Extra-Tipp: Hörbücher oder eBooks überzeugen auch kleine Lesemuffel!
  3. Vorlesen erlaubt – auch bei älteren Kindern: Wenn Kinder in der Schule mit demLeseunterricht starten, verzichten Eltern oft auf das gewohnte Vorlesen. Sie glauben, ihre Kinder sollten oder möchten selbst lesen. Doch das gemeinsame Lesen oder Vorlesen macht Kindern weiterhin viel Spaß und motiviert, die Lesekompetenz weiter zu verbessern. Wichtig: Bücher dürfen auch einfach unterhaltsam sein und müssen inhaltlich nichts mit Bildung zu tun haben.
  4. Täglich kurz gemeinsam mit dem Kind lesen: Zehn gemeinsame Minuten mit dem Buch auf dem Sofa sind entspannend und reichen aus, falls Ihr Kind danach keine Lust mehr hat. Am besten schaffen Sie dazu eine gemütliche Atmosphäre. Wenn Sie Kinder in unterschiedlichem Alter haben, können Sie sich auch beim Vorlesen abwechseln oder mit verteilten Rollen lesen.
  5. Lese-Vorbild: Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Lesen und Schreiben zum Alltag gehören. Lesen Sie Straßenschilder, Katalogtexte oder Zeitungsartikel vor. So wächst das Interesse Ihres Kindes, selbst lesen zu lernen.
  6. Lieder und Reime: Wortwitze und Sprachhumor sind eine tolle Herangehensweise an die Sprache. Mit Sprachexperimenten aus Liedern, Gedichten, Reimen oder Zungenbrechern werden optimale Voraussetzungen geschaffen, das Lesen zu lernen.
  7. Lese-Angebot: Ihr Kind liest nicht gerne? Halten Sie trotzdem immer Bücher bereit, falls mal Interesse aufblitzen sollte. Im Kinderzimmer sollte es ein Bücherregal geben. Auch Comics oder Kinderzeitschriften liefern ausreichend Lesestoff zum Üben.

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