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Drei Kinder schauen gemeinsam auf einen Laptop-Bildschirm. Sie wirken interessiert und konzentriert. Die Szene scheint bei Tageslicht im Freien aufgenommen worden zu sein.

JIM Studie 2025: Das sind die wichtigsten Ergebnisse

Die JIM-Studie 2025 zeigt: Kinder brauchen Orientierung im digitalen Alltag. Hier findest du Wissen und alltagstaugliche Tipps, um dein Kind zu stärken.

Was du jetzt wissen solltest

Digitale Medien sind für Kinder und Jugendliche längst Alltag geworden. Die neue JIM-Studie 2025 zum Jugendmedienverhalten zeigt deutlich, wie selbstverständlich Smartphones, Social Media und KI-Tools inzwischen genutzt werden. Und welche Chancen und Herausforderungen daraus entstehen. Für uns bei Sailer ist klar: Kinder brauchen Orientierung, Sicherheit  und Erwachsene, die sie in der digitalen Welt zuverlässig begleiten. Wie dir das gelingt, das erfährst du hier.

Digitale Medien im Alltag: Was die JIM-Studie 2025 zeigt

1. Smartphone-Nutzung bleibt hoch

Die aktuelle JIM-Studie (wobei JIM für Jugend, Information, Medien steht) untersucht jedes Jahr die Mediennutzung der 12- bis 19-Jährigen. Hier kommen die wichtigsten Ergebnisse 2025.

Das Smartphone begleitet Jugendliche heute vom Aufstehen bis zum Einschlafen, es prägt ihren Alltag stärker als je zuvor. Viele der Befragten berichten, dass sie häufiger am Handy hängen bleiben, als sie vorhatten. Gleichzeitig wächst das Bewusstsein für digitale Erholung: 67% genießen es, auch mal offline zu sein – aber nur 36% schalten ihr Handy bewusst aus, um Zeit für sich zu haben. Weiterhin geben viele Jugendliche an, sich morgens oft müde zu fühlen, weil sie abends zu lange am Handy waren.  Der Wunsch nach einer digitalen Pause ist also da, die Umsetzung fällt Jugendlichen jedoch schwer. Genau hier brauchen sie Erwachsene, die Orientierung geben, ohne zu bevormunden.

2. Soziale Medien als zentrale Kommunikationsräume

WhatsApp bleibt für Jugendliche der zentrale Kommunikationskanal, gefolgt von Instagram, Snapchat und TikTok. Neu ist: Social Media wird zunehmend auch zur Informationsquelle. Ein beträchtlicher Teil der Jugendlichen informiert sich dort über gesellschaftliche oder politische Themen, oft über Influencer:innen, die sie als nahbar wahrnehmen.

3. KI ist fest im Lernalltag angekommen und verändert die Informationssuche

2025 nutzen 91% der Jugendlichen mindestens eine KI-Anwendung. Das ist ein enormer Sprung, der zeigt, wie selbstverständlich KI inzwischen für junge Menschen geworden ist.  Die wichtigsten Nutzungsgründe sind die Bereiche Lernen und Hausaufgaben, Informationssuche und Problemlösungen, wohingegen die Spaßnutzung eher abnimmt. KI ist kein Spielzeug mehr, sondern ein Werkzeug. Jugendliche erwarten Antworten, die schnell, verständlich und individualisiert sind. KI liefert genau das. Die Ergebnisse zeigen einmal mehr: Unsere Jugend wächst digital auf, mit stark steigender Tendenz. Das birgt Risiken, bringt aber auch Chancen mit sich, die wir nutzen können. 

 

Chancen und Risiken: Wo Unterstützung für dein Kind wichtig ist 

Neue Interessen, kreative Prozesse, vertieftes Wissen oder die Pflege von Freundschaften: Digitale Medien können viel Positives auslösen. Gleichzeitig wird durch die JIM-Studie sichtbar, welche Risiken sie für dein Kind mit sich bringen. So geben 67% der Jugendlichen an, regelmäßig Falschmeldungen im Netz zu begegnen. Hassbotschaften und Beleidigungen nehmen nicht nur Messungen zufolge, sondern auch in ihrer Wahrnehmung zu, ebenso extremistische Inhalte. Weiterhin drohen Schlafprobleme durch die späte Smartphone-Nutzung.
Du siehst also: Medienkompetenz ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis deines Kindes, das es zu schützen gilt. 

Die wichtigsten Elternfragen: Was du tun kannst 

Die JIM-Studie gibt klare Hinweise darauf, welche Fragen Eltern am meisten beschäftigen: 

1. Wieviel Bildschirmzeit ist angemessen?

Hier gibt es keine ideale Zahl. Wichtig ist ein ausgeglichenes Verhältnis aus Schule, Alltag, Freizeit und digitalen Pausen.

2. Ab wann ist Social Media sinnvoll?

Neben gesetzlichen Altersgrenzen zählt vor allem die persönliche Reife: Kann mein Kind Werbung erkennen? Kann es Konflikte lösen? Versteht es den Zweck von Datenschutz?

3. Wie schütze ich mein Kind vor Falschbehauptungen?

Am besten, indem du dranbleibst und mit deinem Kind über Inhalte, Reichweiten und Influencer:innen sprichst, ebenso wie durch gemeinsames Bewerten von Quellen – und ein offenes Interesse daran, was dein Kind online erlebt.

4. Welche Rolle spielt KI im Kinderzimmer?

KI ist ein Werkzeug, das nicht mehr verschwinden wird. Dein Kind sollte verstehen: KI denkt nicht selbst, sie verarbeitet Muster, spielt Informationen aus und fantasiert regelmäßig. Begleitung ist entscheidend, damit dein Kind die Grenzen und Möglichkeiten einschätzen lernt. 

 

Sicher und begleitet durch die digitale Welt: So geht’s!

Eine gute Begleitung durch die digitale Welt funktioniert nicht über Kontrolle, sondern über Haltung, klare Regeln, routinemäßige digitale Pausen und gut abgestimmte Medienzeiten. Gespräche auf Augenhöhe, in denen dein Kind Fragen stellen kann und ihr gemeinsam nach Antworten sucht, bieten nicht nur Schutz, sondern wertvolle gemeinsame Erfahrungen. Auch die Tatsache, dass du als Elternteil immer Vorbild bist, kannst du nutzen: durch deinen eigenen Umgang mit dem Smartphone und Social Media. Hilf deinem Kind außerdem, Falschbehauptungen zu entlarven, Algorithmen und Datenschutz zu verstehen. Diese Fähigkeiten machen es stark für die digitale Welt. 

 

Wie wir als Experten für Kinder und Medien dich unterstützen

Wir möchten Familien, Kinder und Jugendliche online wie offline stärken. Darum bieten wir  

  • pädagogisch und journalistisch geprüfte Wissensmagazine, die Werte wie Empathie, Mut und Verantwortungsbewusstsein vermitteln und regelmäßig auch über die digitale Welt aufklären 
  • Webinare, Gastvorträge, Workshops 
  • praxisnahe Impulse für Eltern, Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte 

Warum wir all das tun? Ganz einfach: Weil wir überzeugt sind, dass die digitale Zukunft keine Verbote braucht, sondern eine starke Begleitung. Was Kinder wirklich unterstützt, sind zugewandte Erwachsene, die mit ihnen sprechen, mit ihnen lernen und sie ernst nehmen. Dann werden digitale Medien zu dem, was sie sein können: ein Werkzeug für Bildung, Kreativität und selbstbewusstes Aufwachsen. 

Quelle: Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest  

Kathi Schmitz

im Interview
Kathi Schmitz

Kathi Schmitz

geschrieben von
Kathi Schmitz