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Diese Kommunikation macht Kinder stark

5 Ideen für ein wertschätzendes Miteinander im Familienalltag

Wie wir mit unseren Kindern sprechen, hat großen Einfluss auf unsere Beziehung zueinander und wirkt sich maßgeblich auf das Selbstbild unseres Nachwuchses aus. Obwohl wir das wissen, gelingt es uns nicht immer, positiv und wertschätzend miteinander umzugehen. Wo also sind die Stellschrauben, die den Familienalltag entspannen? Wir stellen Ihnen 5 Ideen vor, die die Kommunikation zwischen Groß und Klein zu einem Kinderspiel machen!

„Kannst du nicht einmal machen, was man dir sagt?“ „Pass auf, wenn du über die Straße gehst, sonst wirst du überfahren.“ „Dafür bist du noch zu klein!“ Diese oder ähnliche Sätze haben wohl beinahe alle Eltern schon einmal zu ihren Kindern gesagt. Hinterfragt man sie kritisch, merkt man, dass sie nicht zielführend sind. Rhetorische Fragen, Angstszenarien und Kritik helfen niemandem. Ein liebevoller, wertschätzender und klarer Austausch hingegen bereichert die ganze Familie und stärkt das Selbstwertgefühl von Kindern. Wie gute Kommunikation mit ein paar einfachen Regeln gelingt und dadurch den Familienalltag ruckzuck entspannt, zeigen wir Ihnen hier.

Idee 1: Seien Sie authentisch

Kinder sind sehr feinfühlig und nehmen vieles auf der nonverbalen Ebene wahr. Deshalb verwirrt es sie, wenn Sie innerlich vor Wut kochen, sich aber nichts anmerken lassen wollen und Ihre Wut verbergen. Seien Sie lieber authentisch und erklären Sie, dass es Sie wütend macht, wenn Ihr Nachwuchs auch nach dreimal Bitten noch nicht die Schuhe anzieht. „Ich habe dir mehrmals gesagt, dass wir losmüssen und es ärgert mich, wenn du mir nicht zuhörst. Ich wünsche mir, dass wir ein Team sind. Und Teams arbeiten zusammen“, wäre eine Alternative, die klar formuliert ist und auf ein positives Ziel einzahlt: ein Team mit Mama und Papa sein. Welches Kind wünscht sich das nicht?

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Idee 2: Handeln Sie konsistent

In den eigenen vier Wänden wird Klartext geredet, aber vor anderen Eltern und Kindern fällt es Ihnen schwer, Ihre Wünsche klar zu formulieren? Das wird vermutlich nicht klappen. Kinder brauchen Beständigkeit, auch in der Kommunikation. Stehen Sie klar zu Ihren Regeln und Ansichten und vertreten Sie diese überall gleichermaßen. Das macht es Ihren Kindern wesentlich leichter, Sie richtig einzuschätzen und darauf zu vertrauen, welchen Beitrag sie zu einem harmonischen Miteinander leisten können.

Idee 3: Sagen Sie Ihrem Nachwuchs was er tun soll, nicht was er NICHT tun soll

„Sei doch nicht immer so laut!“ Bei negativ formulierten Sätzen wie diesem begreift Ihr Kind zwar, dass es etwas nicht tun soll. Vor allem kleinere Kinder erkennen aber nicht, was stattdessen von ihnen verlangt wird. Durch Aussagen wie „Bitte spiele leiser, ich muss mich gerade konzentrieren“, weiß Ihr Nachwuchs sofort, wo der Schuh drückt und hat die Chance, es besser zu machen. Und genau das ist es, was sich alle Kinder wünschen: Sie möchten kooperieren. Sie müssen nur verstehen, wie sie das können.

Blogbeitrag Positive Kommunikation_Nachdenkliches Kind

Idee 4: Nehmen Sie die Gedanken Ihrer Kinder ernst

Ihre Tochter berichtet wütend davon, dass die Jungs im Kindergarten beim Versteckspiel nie lange genug die Augen zuhalten? Ihr Sohn macht sich Sorgen um die Vogelküken in der Hecke, weil es so stark regnet? Auch wenn es schwerfällt und Ihnen das Herz aufgeht: Versuchen Sie, in solchen Situationen nicht zu schmunzeln. Schauen Sie Ihrem Kind in die Augen und gehen Sie auf seine Gefühle ein. Nicht ernst genommen zu werden, sorgt gerade bei Kindern für Frust, der häufig in Streit und Schuldzuweisungen endet.

Idee 5: Auch Ihr Nachwuchs hat ein Recht darauf, gehört zu werden

„Mama, spielst du mit mir?“ „Papa, bitte lies mir noch eine zweite Geschichte vor!“ Kinder haben Wünsche, die sie erstaunlich klar und unmissverständlich kommunizieren. Bisweilen sogar besser als so mancher Erwachsene. Machen Sie sich einmal bewusst, wie oft Sie darauf eingehen oder wie häufig Sie Wichtigeres zu tun haben und noch schnell den Tisch abräumen oder eine E-Mail versenden müssen. Kinder warten dann eine Weile, fragen erneut und so beginnt eine Endlosschleife, die in Enttäuschung, Traurigkeit und Unverständnis gipfelt. Die Krux an der Sache: Durch Vertrösten, Hinauszögern oder Nichtstun bringen Eltern ihren Kindern regelrecht bei, dass es ganz normal ist, nicht auf Aufforderungen oder Wünsche zu reagieren. Da ist es wenig verwunderlich, wenn sie sich im umgekehrten Fall ebenso verhalten.

Je mehr Sie auf Augenhöhe kommunizieren, desto förderlicher wirkt sich das auf das Selbstwertgefühl Ihres Nachwuchses aus.

Reagieren Sie daher, wenn Ihr Kind sich etwas wünscht und erklären Sie klar, warum Sie diesen Wunsch im Moment nicht erfüllen können. Je mehr Sie auf Augenhöhe kommunizieren, desto förderlicher wirkt sich das auf das Selbstwertgefühl Ihres Nachwuchses aus. Und auf seine Fähigkeit, ebenfalls achtsam zu kommunizieren. Genau das ist es ja, was Sie sich wünschen.

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