Fit für die Schule

Was Schulanfänger können sollten

Je näher die Einschulung rückt, desto drängender werden bei vielen Eltern die Fragen nach der bestmöglichen Förderung.

Ist mein Kind ausreichend gut auf die Schule vorbereitet? Gibt es spezielle Trainings, mit denen ich meinem Kind den Start ins Schulleben so leicht wie möglichen machen kann? Welche Fähigkeiten muss mein Kind vorweisen, um als Schulkind zu gelten? Wir geben einen Überblick über motorische, kognitive und soziale Fertigkeiten und liefern Antworten darauf, welchen Beitrag Sie als Eltern leisten können.

Motorische Kompetenzen

Die Motorik eines Kindes unterstützt seine Fähigkeit, selbständig zu handeln und Aufgaben ohne externe Hilfe in angemessener Zeit zu bewältigen. Daher gelten eigenständiges An- und Ausziehen, Schuhe binden oder Treppensteigen als Muss für den Schulstart. Ohne diese Fertigkeiten kann ein reibungsloser Schulalltag nicht gewährleistet werden. Im Unterricht muss Ihr Kind mit den gängigen Arbeitsutensilien wie Schere oder Kleber vertraut sein, die korrekte Stifthaltung kennen, einfache Linien nachfahren und Bilder gleichmäßig ausmalen können.

Die motorischen Kompetenzen Ihres Kindes bestätigen seinen altersadäquaten Gleichgewichtssinn und seine Koordinationsfähigkeit.

Die motorischen Kompetenzen Ihres Kindes bestätigen seinen altersadäquaten Gleichgewichtssinn und seine Koordinationsfähigkeit. Geprüft wird das durch Vorwärts- und Rückwärtshüpfen, Balancieren, auf einem Bein stehen und den Hampelmann.

Diese Fähigkeiten können auf leichte und vor allem auch lustige Weise im familiären Umfeld trainiert werden. Draußen im Wald, im Park oder auf dem Spielplatz. Ob Mama oder die älteren Geschwister den Test wohl bestehen würden? Egal, wo Ihr Kind gerade steht: bestärken Sie es durch Ihr Vertrauen, alleine die Treppe zu steigen oder über den Baumstamm zu balancieren. Im Ernstfall sind Sie da. Ermuntern Sie es durch Ihre Geduld, sich vor dem Kindergarten alleine anzuziehen und planen Sie die längere Zeit ein. Verwenden Sie Zahlen im Alltag, zum Beispiel beim Kochen, Einkaufen oder Puzzeln. Wichtig ist, Ihrem Kind nicht alles abzunehmen. Dann hält es beim Schulstart locker Schritt. Im wahrsten Sinn des Wortes.

Egal, wo Ihr Kind gerade steht: bestärken Sie es durch Ihr Vertrauen.

Kognitive Fähigkeiten

Auch bestimmte kognitive Kompetenzen benötigt Ihr Kind für einen geglückten Schulbeginn. Es muss seinen vollständigen Namen kennen, sein Alter und seine Adresse, Farben und Formen benennen können und die Unterscheidung von links, rechts, oben und unten beherrschen.

Obligatorisch ist auch ein gewisses Sprachniveau. Um den Anweisungen der Lehrkraft Folge leisten zu können, muss es sich in deutscher Sprache sicher und klar verständlich ausdrücken können. Hierzu zählen das Stellen und Beantworten von einfachen Fragen, sowie das Äußern eigener Bedürfnisse und Gefühle. Ihr Kind sollte in der Lage sein, kurze Geschichten und Erzählungen in der korrekten Reihenfolge wiederzugeben und Personen und alltägliche Gegenstände zu benennen. Auch das Zählen von 1 bis 10 zählt heute zu den einschulungsrelevanten Kriterien.

Selbständigkeit beweist ein Grundschulkind zudem durch den alleinigen Gang zur Toilette und die weitgehend unkomplizierte Lösung vom Elternhaus. Wenn es sich nun noch 10 bis 20 Minuten auf eine Tätigkeit konzentrieren kann und gerne und ausdauernd spielt, dann haben sie ein echtes Schulkind zu Hause.

Soziale Reife

Gemeint sind hier vor allem emotionale und soziale Stabilität. Ein Kind muss Zuhören können, andere aussprechen lassen und die gängigen Umgangsformen beherrschen, um sich in die Klassengemeinschaft integrieren zu können. Dazu gehört auch, sich auf die Ideen und Spiele anderer Kinder einzulassen und eigene Ideen beizusteuern.

Ein Kind muss Zuhören können, andere aussprechen lassen und die gängigen Umgangsformen beherrschen, um sich in die Klassengemeinschaft integrieren zu können.

Bei körperbetonten Spielen ist es wichtig, die eigene Kraft realistisch einschätzen zu können und ein Empfinden für Recht und Unrecht zu besitzen. Selbständiges Handeln, wie den Ranzen und das Federmäppchen ein- und auspacken, sowie die Freude daran, neue Aufgaben alleine zu bewältigen, machen aus einen Kindergartenkind im Handumdrehen einen Erstklässler. Bei Fragen und Zweifeln bitten Sie die Erzieher im Kindergarten um deren Einschätzung. Eine gute Erziehungspartnerschaft unterstützt Ihr Kind von Anfang an.

Spielend leicht fördern schenkt Freude und Vertrauen

Gerade eine solche Vielzahl an Kriterien, die alle erfüllt sein müssen, bringt so manche Eltern ins Schwitzen. Entspannen Sie sich! Einige Kinder sind bereits im Kindergartenalter begierig darauf, Ihren Namen zu schreiben oder wollen alles über Zahlen wissen. Andere Kinder interessieren sich noch gar nicht dafür. Das eine ist so gut und so normal, wie das andere.

Bei Schulbeginn muss Ihr Kind weder schreiben noch rechnen können. Dafür kommt es ja in die Schule. Es braucht vielmehr Eltern, die gelassen mit neuen Anforderungen umgehen und ihm signalisieren, dass sie auf seine Fähigkeiten vertrauen.

Bei Schulbeginn muss Ihr Kind weder schreiben noch rechnen können.

Liebe, Entspannung und Ermunterung sind ebenso erprobte Beigaben zu einem gelungenen Start ins Schulleben, wie Zuwendung und Geborgenheit.

Statt sich durch spezielle Lernprogramme zu kämpfen, sollten Sie mit Ihrem Fast-Schulkind spielen. Sie machen ihm durch Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit eine so große Freude, gerade im Alltäglichen Vielerlei. Und: Sie stärken Ihre gegenseitige Bindung.

Wecken Sie zudem den Entdeckerdrang in Ihrem Kind. Gehen Sie raus ins Freie, erkunden Sie Ihre Umgebung, rätseln und experimentieren Sie, was das Zeug hält. Unterstützen Sie Ihr Kind darin, selbständige Lösungen zu finden und seinen Alltag zunehmend alleine zu bewältigen. Das geht vom selbständigen An- und Ausziehen über das Brote schmieren und altersgemäße Aufgaben im Familienalltag, wie zum Beispiel Tisch decken, Geschirr abtrocknen, Kräuter abzupfen, Wasser einschenken, Zimmer aufräumen und Ähnliches.

Lesen ist die beste Förderung

Lesen Sie Ihrem Kind möglichst oft vor. Das fördert seine Kreativität, seine Sprachfähigkeiten, sein Einfühlungsvermögen und – es macht Lust zum Selberlesen. Die gemeinsam verbrachte Zeit tut Ihnen beiden sicher gut. Und macht Ihr Kind fit für die erste Klasse. Das finden wir bei Sailer besonders wertvoll, denn: ein gelungener Schulanfang wirkt sich auf die gesamte spätere Lebens- und Schulzeit positiv aus.

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