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Vater und Sohn gehen die Zeugniszeit gelassen an

Notendruck in der Schule

Entspannt trotz Zeugnis? Ja! Mit diesen 3 Fragen.

Wie kannst du dem Zeugnistag gelassener entgegensehen? Was begleitet dein Kind gut durch die letzten Schultage und wie kannst du es bei schlechten Noten unterstützen? Wir haben 3 Erste-Hilfe-Fragen für dich, die dem Thema Notendruck ab sofort die Schwere nehmen.

An der Stelle laden wir dich zu einem ersten Perspektivwechsel ein und fragen dich:

Misst sich dieser Erfolg tatsächlich an ein paar schwarzen Zahlen auf einem weißen Blatt Papier? Oder lohnt es sich vielleicht, neu und anders mit Noten umzugehen? Hier kannst du viel tun, denn die Haltung, die du deinem Kind vorlebst, muss nicht Druck und Stress sein. Sie kann entspannt, zuversichtlich und damit sehr heilsam sein. Sie kann dazu beitragen, dass dein Kind mit mehr Gelassenheit und Freude durchs Schulleben geht und Vertrauen in sich selbst gewinnt. Wie das gelingt? Hier 3 Fragen, mit denen du dich schnell entspannen und deinem Kind Schritt für Schritt eine zuversichtliche Haltung vorleben kannst. 

Notendruck – 3 Erste-Hilfe-Fragen für dich und dein Kind

Frage 1: Was macht auf jeden Fall Sinn?

Du machst dir Sorgen, spürst Druck und schaust mit bangem Blick auf die Zukunft deines Kindes? Dann macht es zuallererst Sinn, diese Gefühle wahrzunehmen und sie anzuerkennen, denn sie sind ganz natürlich. Hier geht es um dein Kind, selbstverständlich wünschst du ihm die schönste Schulzeit und eine glückliche Zukunft!

Wenn die Gefühle der Sorge allerdings zu stark werden und dich im Alltag belasten, kann dir folgende kurze Übung helfen: Besinne dich auf das Hier und Jetzt. Spüre deinen Atem, wie er ein- und ausströmt. Spüre dein Herz schlagen und den festen Stand deiner Füße auf dem Boden. Dann stelle dir diese 3 Fragen:

    1. Was macht jetzt und hier Sinn?
    2. Welche Möglichkeiten gibt es?
    3. Was wäre ein erster kleiner Schritt, der dich besser fühlen lässt?

Schreibe dir alles auf, was dir in den Sinn kommt, um nichts zu vergessen.

Hintergrund zu dieser Übung: Du verlagerst deinen Fokus von einer problemorientierten Sichtweise hin zu neuen Lösungen und Möglichkeiten. Aus dieser selbstwirksamen Position heraus kannst du gestärkt mit deinem Kind umgehen. Voller Vertrauen, dass ihr gemeinsam in Zukunft neue Wege finden werdet, die ihm langfristig mehr Lernfreude und Erfolg ermöglichen. Jeder Weg ist einzigartig und individuell und diesen Weg mit allen Höhen und Tiefen des Lebens wird dein Kind meistern. In seinem Tempo. Auf seine Weise.

Frage 2: Was macht mein Kind wirklich aus?

Die Lehrkräfte berichten, dass dein Kind Schwierigkeiten in einem Fach hat, sich nicht konzentrieren kann oder vieles vergisst? Das ist eine Perspektive auf dein Kind. Sie beschreibt, wie eine andere Person es wahrnimmt und einschätzt. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass dein Kind generell so ist und du diese Wahrnehmung zu 100% teilen musst. Wie wäre es stattdessen, diese Meinung erst einmal mitzunehmen und dein Kind gleichzeitig als vielschichtige Persönlichkeit mit all seinen Stärken zu sehen? Dich beim Blick aufs Zeugnis zu fragen: Was hat mein Kind im letzten Schuljahr richtig gut gemacht? Wo hat es tolle Entscheidungen getroffen, wovon hat es begeistert berichtet, wo ist es über sich hinausgewachsen?

Schreibe dir auf, was dir spontan einfällt und erzähle deinem Kind am Zeugnistag davon. Dadurch spürt es:

Ich habe viele Stärken, auf die ich mich verlassen kann.
Ich kann jede einzelne davon ausbauen und immer besser werden auf meinem Weg. Ich darf Fehler machen und bin trotzdem wertvoll und geliebt.

Frage 3: Welche Sätze machen mein Kind so richtig stark?

Hier geht es um liebevolle Unterstützung in der Prüfungszeit. Überlege dir, welche Sätze dein Kind zum Leuchten bringen, es stark und froh machen und motivieren, sein Bestes zu geben, wenn es darauf ankommt. Schreibe sie auf und gebe sie deinem Kind als kleine Zettelchen am Prüfungs- oder Zeugnistag mit in die Schule.

Hier ein paar Ideen:
Ich bin gut, wie ich bin und keine Note dieser Welt ändert etwas daran.
Wenn ich aus meinen Fehlern lerne, sind sie ein wertvolles Geschenk.
Wenn ich Hilfe brauche, darf ich danach fragen.
Ich bin unendlich geliebt und niemals allein.

Sei gerne kreativ! Bestimmt fallen dir jede Menge Sätze ein, die deinem Kind genau das schenken, was es gerade braucht.

Wir wünschen dir viel Freude mit den 3 Fragen und einen zuversichtlichen Zeugnistag!