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Spielend lernen in der Freizeit

Tipps für Eltern: So verbinden Sie Spielen und Lernen miteinander

Kinder, die spielerisch lernen, nehmen leichter neues Wissen auf. Sie bleiben länger konzentriert, weil sie sich beim Lernen weniger anstrengen müssen. Wie Sie spielerisch die Entwicklung Ihrer Kinder unterstützen können, zeigen wir Ihnen in diesem Beitrag.

Kinder wollen lernen. Von Anfang an entdecken sie spielerisch ihre Welt und gehen völlig unvoreingenommen an Neues heran. Sie probieren die unterschiedlichsten Dinge aus und sammeln dabei jede Menge Erfahrungen. Frei von Frustration oder der Angst vor Misserfolgen stellen sie sich jeder Herausforderung.

Leider bleibt das nicht so. Bei vielen Kindern nimmt die Lust am Lernen mit zunehmendem Alter ab. Wir finden, das muss nicht sein und haben 5 Möglichkeiten zusammengestellt, mit denen Sie den natürlichen Wissensdurst Ihrer Kinder erhalten und fördern können.

Tipp 1: Verwenden Sie Brettspiele & Co als Lernbegleiter

Gesellschaftsspiele bringen die ganze Familie an einen Tisch. Fernab von alltäglichen Themen und voller Leichtigkeit speichern Ihre Kinder dabei wie von selbst neues Wissen ab. Die Auswahl an Brett-, Würfel- oder Kartenspielen ist riesig, sodass Sie die Themen immer wieder variieren können. Neben Spaß und der Erschließung neuer Inhalte schult gemeinsames Spielen auch die Sozialkompetenz Ihrer Kinder. Sie lernen im Team zu agieren, sich an Regeln zu halten und mit Niederlagen umzugehen.

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Tipp 2: Fördern Sie spielerisch die Lesekompetenz Ihrer Kinder

Lesen bildet und eröffnet unseren Kindern Welten. Mit einer guten Geschichte wird das Kinderzimmer im Nu zum Schauplatz spannender Abenteuer. Aber junge Leser nehmen auch ganz nebenbei allerhand Fakten auf, sei es über die Natur, ferne Länder oder bedrohte Tierarten.

Um Zugang zu neuem Wissen zu bekommen, müssen sie jedoch erst einmal Lesen lernen. Und das geht am besten spielerisch: durch spannende Themen und kurze (Vorlese-) Geschichten, die dem Alter angepasst sind. Auch ein Buchstabenpuzzle und spielerisches „Schreiben“ mit verschiedenen Materialien machen Kindern großen Spaß. Malen Sie doch das Alphabet in die Sandkiste oder formen Sie Ihren Namen aus Knete. So lernt Ihr Nachwuchs die Buchstaben wie von selbst.

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Tipp 3: Nutzen Sie die Interessen Ihrer Kinder

Ihr Kind interessiert sich für die Natur? Dann legen Sie gemeinsam ein eigenes Beet an. Wenn die Tier- und Pflanzenwelt der Meere gerade Thema Nummer 1 ist, können Sie eine passende Dokumentation darüber ansehen und über die schädliche Auswirkung von Plastik in Gewässern sprechen. Schon hat Ihr Nachwuchs reichlich neues Wissen gesammelt, das ihm ein Leben lang nützt. Einfach, weil er sich für das Thema interessiert und Lernen in einem spielerischen Rahmen wie von selbst geschieht.

Tipp 4: Planen Sie Zeit für freies Spielen ein

Freies Spielen ist ein Wundermittel für den Wissenserwerb. Warum das so ist? Weil Kinder dabei selbst bestimmen können, wie ihr Spiel aussehen soll. In Rollenspielen ahmen sie Situationen aus dem Alltag nach und nehmen verschiedene Perspektiven ein. Das hilft beim Verarbeiten, fördert Empathie und Kreativität. Schaffen Sie daher im Familienalltag neben Schule, Hobbies und Hausaufgaben regelmäßig Raum für spontanes Spielen ohne große Vorgaben.

Tipp 5: Schaffen Sie neue Lernanreize durch Abwechslung

Im Wald Baumarten raten, beim Yoga lustige Tierfiguren machen oder die Autos im Kinderzimmer zählen: Durch einen Mix aus Tätigkeiten geben Sie Ihren Kindern die Chance, verschiedene Interessen zu entwickeln und immer neue Fähigkeiten auszubilden.

Durch einen Mix aus Tätigkeiten geben Sie Ihren Kindern die Chance, verschiedene Interessen zu entwickeln

Diese Vielfalt lässt sie offener durchs Leben gehen und hilft ihnen dabei, spielerisch die Welt zu verstehen. Am besten bis ins hohe Alter. Denn die Bereitschaft zu lebenslangem, freudvollem Lernen gehört ohne Zweifel zu den wichtigsten Kompetenzen unserer Zeit. Was denken Sie?

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